Starkes Votum für Spitzenkandidatur von Alfred Sonders!

Das nennt man Rückenwind: Einstimmig wurde Alfred Sonders bei der Stadtwahlkonferenz der SPD Alsdorf zum Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 nominiert. 45 Minuten lang hatte Alfred Sonders zuvor über seine politischen Ziele für Alsdorf gesprochen. Am Ende standen 100 Delegierte und Gäste von ihren Plätzen auf und applaudierten für eine beeindruckende Bilanz ebenso wie für die klaren Vorstellungen des Bürgermeisters zur weiteren Entwicklung der Stadt. Unter den Gästen waren auch die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers, die Spitzenkandidatin für die Städteregionstagswahl Christiane Karl, der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Aachen-Land Martin Peters und der Geschäftführer des SPD-Unterbezirks Stefan Mix.

Alfred Sonders hatte zuvor den großen Zusammenhalt in der SPD Alsdorf hervorgehoben als die Basis für politischern Erfolg: “Lasst uns weiterhin so geschlossen für das neue Alsdorf arbeiten.” Die Rede von Alfred Sonders bei der Stadtwahlkonferenz dokumentieren wie hier in voller Länge:

BM_Sonders_1280

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Gäste.

„Du brauchst dir doch keine Sorgen zu machen“! Den Spruch höre ich in diesen Tagen und Wochen an allen Ecken und Enden bei meinen Begegnungen mit den Alsdorferinnen und Alsdorfern. „Du brauchst dir doch keine Sorgen zu machen für deine Wiederwahl!“ Schön sage ich dann, aber noch sind die Stimmen nicht ausgezählt, und wenn jeder so denkt, wenn jeder sich so sicher ist, dann gehen die Leute vielleicht erst gar nicht zur Wahl und dann bestimmt ein ganz kleiner Teil der Menschen in unserer Stadt darüber, mit wem und in welche Richtung es mit Alsdorf weiter geht. Darum rufe ich heute allen Alsdorferinnen und Alsdorfern und Euch allen hier im Saal zu: Die Stimmen sind noch nicht ausgezählt!

Vorher müssen wir kräftig mobilisieren! Wir müssen bei den Menschen in unserer Stadt dafür werben, dass alles das, was in den vergangenen gut 4 Jahren hier auf den richtigen Weg gebracht wurde, nun auch erfolgreich weitergeführt werden muss.

· Wer will, dass Alsdorf sauber bleibt, der muss zur Wahl gehen.

· Wer will, dass unsere Schulen weiterhin konsequent saniert, renoviert und das Kultur- und Bildungszentrum erfolgreich gebaut wird, der muss zur Wahl gehen.

· Wer will, dass unsere Verkehrsinfrastruktur, von der Euregiobahn über Fahrradwege bis hin zu den Straßen und Busverbindungen systematisch saniert und ausgebaut wird, der muss zur Wahl gehen.

· Wer unsere Stadtteile zukunftssicher machen und für die Familien in unserer Stadt optimale Lebensverhältnisse und Betreuungsangebote „von der Pampers bis zum Abitur“ garantieren will, der muss zur Wahl gehen.

· Wer will, dass Alsdorf eine offene, diskussionsfreudige Stadt bleibt, die mit ihren Bürgern gemeinsam im Dialog die Weichen stellt, dass unsere Vereine auch in der Zukunft neben der notwendigen Infrastruktur in Turnhallen, Sportstätten und Schulen optimale Voraussetzungen für ihre wichtige Arbeit vorfinden und die Vereinsförderung im bisherigen Rahmen erhalten bleibt, der muss zur Wahl gehen.

· Wer will, dass wir das Kultur- und Freizeitangebot auf seinem hohen Niveau erhalten, dass in Alsdorf weiterhin gute Arbeitsplätze in den Gewerbegebieten entstehen, der muss zur Wahl gehen.

· Wer will, dass unser Stadtzentrum nun so entwickelt wird, dass alle Alsdorferinnen und Alsdorfer auch gern dort einkaufen, bummeln oder verweilen, in Biergärten oder Straßencafes, der muss zur Wahl gehen.

· Wer ordentliche Spielplätze und gepflegte Friedhöfe auch in Zukunft ortsnah erwartet, der muss zur Wahl gehen.

Und wer zur Wahl geht, liebe Genossinnen und Genossen, der muss bei seiner Stimmabgabe vor allen Dingen wissen, bei wem seine Wünsche und Vorstellungen in den besten Händen sind. Und ich denke, dass in den vergangenen gut 4 Jahren (ein längerer Zeitraum ist tatsächlich noch nicht vergangen), dass in diesen 4 Jahren diese Stadt bei uns, bei der SPD und ich denke auch bei mir persönlich und meiner Mannschaft im Rathaus, in sehr guten Händen gewesen ist. Das höre ich zumindest bei allen meinen Kontakten mit der Bevölkerung.

 

Die Stimmung für uns ist gut – aber Stimmungen sind noch keine Stimmen. Ja, wir können selbstbewusst sagen, dass wir fleißig gearbeitet haben und die Weichen für Alsdorfs Zukunft nicht nur richtig gestellt, sondern den Zug in eine gute Zukunft der Stadt auch ordentlich auf Fahrt gebracht haben. Wir haben viele Baustellen erledigt und viele Sanierungsstaus aufgelöst, die U 3 – Betreuungsquote aus dem Stand geschafft, haben auch ein breites Kreuz gemacht, wenn es einmal galt, unangenehme Entscheidungen zu treffen. Und im Gegensatz zu anderen sind wir dann nicht eingeknickt in der Diskussion mit einzelnen Kritikern, sondern haben deutlich und klar gesagt, warum wir auch unangenehme Entscheidungen für richtig im Sinne der gesamten Stadt und des Gemeinwohls halten und haben diese dann verwirklicht. Wir haben Rückgrat bewiesen.

Alsdorf blickt wieder optimistisch in die Zukunft und ist innerhalb weniger Jahre zu einer hervorragenden Alternative für Menschen aus der gesamten Region geworden, die einen neuen Ort für ihren Lebensmittelpunkt suchen. Diese Stadt ist fit für die Zukunft. Sie ist hervorragend in ihrer Infrastruktur aufgestellt, auch wenn noch nicht alles fertig ist, was wir zur Erreichung unserer Ziele benötigen. Aber wir haben es geschafft, unsere Stadtentwicklung auf das zu konzentrieren, was wir in den nächsten 20 Jahren brauchen. Wir haben uns von nicht mehr benötigter Infrastruktur getrennt und wir haben das, was wir brauchen, so hergerichtet, dass wir nun lange Jahre davon profitieren können. Wir Alsdorfer können mit großem Optimismus in unsere Zukunft blicken. Und ich füge hinzu: Das haben die Menschen hier auch verdient.

Was bleibt also noch zu tun in den nächsten 6 Jahren? Sind wir schon fertig? Nein! Das sind wir natürlich nicht. Und das ist auch kein Geheimnis für Euch alle, die Ihr sehr eng in die politische Arbeit in dieser Stadt voller Energie eingebunden seid. Wir haben noch eine Menge zu tun, wir haben keinen Grund, uns trotz der vielen Erfolge und tollen Ergebnisse unserer Arbeit auf unseren Lorbeeren auszuruhen. So sind wir nicht gestrickt. Alsdorf kommt gut voran, Alsdorf hat Erfolg, das stimmt. Aber wir haben noch einiges zu erledigen, um diesen Erfolg zu verstetigen und der groben Richtung nun den Feinschliff zu geben. Wir haben einen Masterplan erstellt und mit den Bürgern ein Leitbild erarbeitet. Wir arbeiten systematisch alle Themenfelder ab. Das wird zunehmend erkannt, und das wird uns von unabhängiger Seite bescheinigt – zuletzt auch in der Samstags-Kolumne von Herrn Stüber. Auch dieses Urteil ist uns wichtig, denn die kritische Distanz des Journalisten steht nicht im Verdacht, uns nach dem Mund zu reden.

Wir arbeiten mit System. Und so, wie es sich für eine gute Systematik gehört, haben wir mit unserer Arbeit da angefangen, wo es am Wichtigsten ist: in unseren Stadtteilen. Wir haben ihre Infrastruktur für die Vereine und die Menschen erhalten und verbessert. In allen Stadtteilen wurden Buckelpisten saniert. Im Rahmen nserer Stadtteilkonferenzen haben wir mit den Menschen offen darüber gesprochen, was verbessert werden muss. Und deshalb wissen wir nun sehr genau, was wo zu tun ist. Wir haben diese Stadtteilkonferenzen ja nicht umsonst durchgeführt. Nein! Sie haben stattgefunden, weil wir genau wissen, dass in unseren 17 Stadtteilen das große Plus unserer Stadt zu finden ist. Unsere tollen Siedlungen sind es, die Alsdorf so lebenswert machen. Deshalb gilt ihnen auch in den kommenden Jahren unsere volle Aufmerksamkeit. Deshalb haben wir dort vor Ort auch so viel getan und die gesamte Nahversorgung in allen großen Stadtbereichen auf komplett neue Füße gestellt.

Die Aufgabe der nächsten 6 Jahre wird es nun sein, in jedem Stadtteil die guten Lebensbedingungen zu erhalten, notwendige Ergänzungen vorzunehmen und den bevorstehenden Generationenwandel aktiv zu gestalten. Dabei sind wir gut unterwegs. Wir wollen für jeden Stadtteil altengerechtes barrierefreies Wohnen, denn dadurch werden Einfamilienhäuser im großen Maße frei für junge Familien mit Kindern. Wo möglich verstärken wir das durch neue Wohngebiete, wie in Hoengen, Begau, Warden-Müschekamp, Broicher Siedlung, Busch, Ofden, Schaufenberg, Ost und im Anna-Park.

Wir wollen aber auch eine optimale Verbindung der einzelnen Stadtteile mit dem Stadtzentrum und den Nahversorgungszentren. Ab 2017 wird der ÖPNV neu vergeben. Dafür müssen wir bald die Weichen stellen und für eine optimale Abstimmung der Buslinien auf die Euregiobahn sorgen. Wir brauchen auch P+R-Plätze mit Radunterständen, damit Individualverkehr und ÖPNV optimal verknüpft sind. Dafür haben wir auch schon Zuschüsse beantragt. Wir sind also vorbereitet. Und an unseren beiden Busverknüpfungspunkten am Mariadorfer Dreieck und in Mitte werden bald schon elektronische Fahrgastanzeigen aufgestellt. Dann gibt es dort auch die langersehnte Zeitanzeige für den nächsten Bus mit ebenso langersehnter Uhr.

Eine besonders wichtige Aufgabe ist die flächendeckende Verbindung zur digitalen Welt in allen Stadtteilen. Ohne ein gut ausgebautes Breitbandkabelnetz geht es nicht, und deshalb wird der systematische Ausbau der Breitbandverkabelung im gesamten Stadtgebiet eine der größten Aufgaben in den nächsten 6 Jahren sein.

Und schließlich müssen wir weiterhin an guten Straßen und Wegen arbeiten. Denn obwohl wir an die 100 Buckelpisten beseitigt haben, gibt es noch eine Menge Straßen, die in einen guten Zustand versetzt werden müssen. Das gilt auch für die Bürgersteige und die sukzessive Verwirklichung unseres Konzeptes für barrierefreie Übergänge. Auch hier haben wir schon vieles erreicht. Die Hauptfrequenzpunkte im Stadtzentrum und am Mariadorfer Dreieck, Blumenrather Straße, Weinstraße und Bereiche rund um die Burg sind wichtige Meilensteine, an die wir anknüpfen können.

Zahlreiche Fachabteilungen im Rathaus haben gute Vorarbeit für eine systematische Abarbeitung der noch vorhandenen Problembereiche geleistet. Dazu gehört die gründliche Bestandsaufnahme von Straßen und Wegen genauso wie die Erstellung eines Baumkatasters, das vor dem Abschluss steht. Ein Radwegekonzept ist in Arbeit. Alles fließt in ein Gesamtkonzept ein, an dessen Ende eine Prioritätenliste steht, die das Handlungskonzept für die nächsten Jahre sein wird. Alles hat zum Ziel, unsere Stadtteile lebens- und liebenswert zu erhalten und sie gut mit dem Zentrum und den Nahversorgungsbereichen zu verbinden.

Im Bereich der Sportstätten haben wir nicht nur die Hallen in Ofden und Broicher Siedlung saniert und eine neue Halle in Begau gebaut. Dem neuen Kunstrasen in Warden und dem Tennenplatz für Alemannia Mariadorf folgt nun endlich die Generalsanierung der Sportanlage an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Ein weiteres langjähriges großes Problem wird damit an einer Sportanlage beseitigt, die nicht nur von tausend Schülerinnen und Schülern, sondern auch von Vereinen, von Fußball bis Leichtathletik, genutzt wird. Hier kann man – so wie ich zum ersten Mal – dann auch wieder ordentlich sein Sportabzeichen machen. Den Planungsauftrag wollen wir in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses vergeben und im Sommer geht es dann mit den Arbeiten los. Nach den Sommerferien wird der neue Rat dann den Sportstättenentwicklungsplan beraten und überlegen, was hier an Weichenstellungen vorzunehmen ist.

Ich bin sehr froh, dass wir das Hallenbad sichern konnten und den Einbau der neuen Holzhackschnitzelanlage finanziell gestemmt haben. So sichern wir nicht nur den Schwimmunterricht für unsere Schulen und den Vereins-Schwimmsport, sondern auch ein Schwimmangebot für Familien, Jugendliche und Senioren in der Stadt. Ortsnah sollen unsere Turn- und Sportstätten auch in Zukunft bleiben, wir kämpfen für ihren Erhalt.

Auch unser Schulangebot soll ebenso vielfältig wie ortsnah bleiben. Ich bin für den Erhalt unserer 8 Grundschulen und aller weiterführenden Schulangebote in den großen Bereichen der Altgemeinde Hoengen und der alten Stadt Alsdorf gleichermaßen. Hier haben wir einige Meilensteine gesetzt und das gesamte Angebot auf den notwendigen Bedarf behutsam angepasst. In der Elisabethschule ist nun bald die Generalsanierung abgeschlossen, an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurden mit den umfangreichen Investitionen von rd. 3 Mio. € in den Brandschutz auch einige andere Baustellen gleich mit behoben. Gleichwohl werden wir auch in Zukunft weiter in diese tolle Schule investieren. Die Marien-Realschule erhielt ihre Cafeteria und genießt einen glänzenden Ruf.

Und nun geht es bald endlich los mit dem Bau unseres Kultur- und Bildungszentrums, mit dem Neubau von Realschule und Gymnasium, auf dessen Auszeichnung mit dem Deutschen Schulpreis wir mächtig stolz sind. Wenn das Kultur- und Bildungszentrum fertig ist, verfügen wir in der Innenstadt über einen kleinen Bildungscampus mit Familienzentrum, Grundschule, Realschule, Gymnasium und dem Energeticon als außerschulischem Lernort. Das hat keine andere Stadt in der Region zu bieten.

Ja, auch das Energeticon wird endlich fertig und soll im September eingeweiht werden. Die Schulstadt Alsdorf wird zur Bildungsstadt, weil wir auch die Kontakte zur Hochschule in Aachen enger knüpfen wollen. Wir wollen bei den Schülern das Handwerk wieder in den Focus rücken. Alsdorf war immer Industriestandort mit guten Fachhandwerkern. Auf diese Tradition wollen wir uns wieder besinnen. Warum nicht mal neue Wege gehen in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen.

Ich bin sehr froh darüber, dass wir auch in die verfahrene Situation des Energeticon, die ich vor Jahren vorgefunden habe, endlich Bewegung bringen und Probleme dort überwinden konnten. Immerhin wird das Energeticon zusammen mit unseren Schmuckstücken Tierpark (auch hier ist in den vergangenen 4 Jahren viel verschönert worden), mit Cinetower, Bowlingcenter, Sportforum, Stadthalle, Burg- und Annapark unser Alsdorf noch attraktiver für Tagestouristen machen. Mir ist es wichtig, nun den Schulterschluss dieser Publikumsmagnete mit unserem Stadtzentrum zu schaffen. Alles gemeinsam gilt es zu vermarkten und eine touristische Infrastruktur mit den vorhandenen Beherbergungsbetrieben und dem, was noch hinzukommen soll, aufzubauen.

Dies ist neben der Gewerbeansiedlung in unserem Businesspark die große Aufgabe der städtischen Wirtschaftsförderung. Mit dieser Aufgabe muss sich jemand federführend beschäftigen, und darum werde ich in den nächsten Monaten im Bereich der städt. Wirtschaftsförderung eine Stelle besetzen, die dort lange Jahre im Stellenplan geschlummert hat. Dies wird dann auch der Platz sein, von dem aus das Leerstands-Management betreut wird, das derzeit die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion im Rahmen des Soziale-Stadt-Programms für uns erstellt. Gemeinsam mit der nun bald wohl fusionierten Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing will ich das Profil unserer Stadt in der Öffentlichkeit weiter schärfen. Mit den fleißigen Aktiven in der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing zusammen will ich für den Einzelhandel gute Voraussetzungen schaffen, damit in Alsdorf auch gute Geschäfte gemacht werden können.

Wir wollen den Einzelhandel stützen, wir wollen ihn durch wichtige, noch fehlende Sortimente ergänzen. Wir wollen die gesamte Innenstadt so gestalten, das es den Menschen in unserer Stadt, aber auch den Nachbarn, Freude macht, hier in Alsdorf einzukaufen, zu bummeln, Freizeit zu verbringen und zu verweilen.

Neben der Entwicklung unserer Stadtteile und ihrer Infrastruktur steht also als weiterer großer Aufgabenschwerpunkt die Entwicklung unseres Stadtzentrums an. Dafür sind wir bestens aufgestellt, denn wir haben die Möglichkeit, auf vielen großen Flächen im Stadtzentrum noch zu bauen und dort die notwendigen Ergänzungen hinzubekommen für eine insgesamt gut funktionierende attraktive Innenstadt.

Auch für Wohnen haben wir im Stadtzentrum noch viel Platz, denn es gibt viele Menschen, die es ins Zentrum zieht, weil sie dort fußläufig alles erreichen können. Unser Stadtzentrum ist eine große Chance für Alsdorf, um in der Region einen hohen Stellenwert einzunehmen. Durch die 50 ha große Steinkohlenzeche mitten in der Stadt konnte sich hier nie ein gut strukturiertes Zentrum entwickeln. Viele Versuche hat es gegeben, die konterkariert wurden durch die neuen Planungen nach Ende des Bergbaus. In den vergangenen 20 Jahren hat sich einiges neu sortiert. Jetzt ist es an der Zeit, einen strategischen Gesamtplan für Alsdorfs neue Mitte zu entwickeln.

Dafür holen wir uns Ideen von Studentinnen und Studenten von drei Hochschulen, die von den Alsdorferinnen und Alsdorfern vorher deren Wünsche mit auf den Weg gegeben bekommen. Aus deren Vorschlägen, die wir dann haben, wollen wir gemeinsam mit dem Rat und der Verwaltung und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Gesamtkonzept für das Stadtzentrum von Alsdorf erarbeiten. Dieser Rahmenplan wird dann Zug um Zug verwirklicht. Investoren sind reichlich vorhanden, denn die Rahmenbedingungen für sie sind derzeit optimal. Investoren haben Vertrauen in unsere Arbeit gewonnen, weil sie sehen, dass hier bei uns auch große Projekte gelingen.

Immerhin haben wir mit dem Seniorenzentrum im Garten der Stadthalle, mit dem Projekt Stadttor am Bahnhofsplatz, den zahlreichen barrierefreien Wohnprojekten in der Stadt und dem KuBiZ bewiesen, dass wir große Dinge stemmen können und für Investoren seriöse Ansprechpartner sind, die auch dann “Pohl“ halten, wenn uns der Wind mal um die Nase weht. Wir laufen nicht beim ersten Problem gleich schreiend davon, sondern stellen uns diesem und finden gemeinsam Wege zur Lösung. Das schafft Vertrauen bei Investoren, und da waren wir in den vergangenen 4 Jahren ausgesprochen erfolgreich. Hier sind Neu-Investitionen in einer Größenordnung von 100 Millionen Euro angestoßen worden.

Wir lassen auch nicht, wie andere Kommunen, innenstadtrelevante Sortimente an allen Ecken und Enden der Stadt zu. Wir haben uns außerhalb des Zentrums auf eine hervorragende Nahversorgung konzentriert, die wir in nur 4 Jahren für die gesamte Stadt fertiggestellt haben. Die innenstadtrelevanten Sortimente haben wir uns für das Zentrum vorgehalten. Denn nur so können jetzt, wo es darum geht das Zentrum zu gestalten, auch für Investoren großflächige Sortimente benannt werden, die dann die zu erstellenden Immobilien füllen, und zwar ohne den Einzelhandel in seinem Bestand zu gefährden. Denn den gewachsenen Einzelhandel, der in Alsdorf über viele Jahre schwierige Verhältnisse überstanden hat, den wollen wir uns natürlich erhalten, und deswegen unterstützen wir diesen auch durch unsere Stadtmarketingaktivitäten.

Wir unterstützen auch die Immobilienbesitzer durch das Haus- und Hofprogramm bei der Sanierung und Herrichtung ihrer teils in die Jahre gekommenen Immobilien und helfen bei der Vermarktung durch unser Leerstands-Marketing. Natürlich werde ich mich um diesen großen Themenbereich der Innenstadterneuerung persönlich kümmern und muss mir hierfür auch den notwendigen Freiraum verschaffen. Denn diese Aufgabe braucht die besondere Aufmerksamkeit des Chefs der Verwaltung weil besonders hier alle Verwaltungsgliederungen im Konzert gemeinsam die gleiche Melodie spielen müssen. Hand in Hand mit Rat, Verwaltung, Stadtmarketing, Einzelhandel, Bürgern und Investoren werden wir ein lebendiges Zentrum erschaffen, das nicht nur – aber vor allem – den Alsdorferinnen und Alsdorfern aus allen Stadtteilen gefällt.

Dass ich hierfür Freiraum gewinne, dabei hilft mit der Mann, den ich nur als meinen großen Glücksgriff bezeichnen kann: Lieber Ralf Kahlen, ich danke Dir von ganzem Herzen für Deine uneingeschränkte Unterstützung. Ohne Dich, Deinen unermüdlichen Einsatz, könnte ich das alles nicht meistern.

Das gilt auch für Hein Plum, der mir unendlich viele Termine abnimmt und als Vize-Bürgermeister überall in der Stadt auch das Gesicht der Partei ist.

Was sagen wir also unseren Wählerinnen und Wählern über unsere Ziele? Wir pflegen unsere Stadtteile und ihre Nahversorgung, bauen diese aus, verbinden sie gut mit dem Stadtzentrum und schaffen für unsere Bürger eine Innenstadt, die ihnen mit hoher Aufenthaltsqualität und breitem Angebot Freude macht. Das ist der große Rahmen, in dem wir uns in den nächsten 6 Jahren bewegen. All dies werden wir auch weiterhin im offenen Dialog tun und alle Projekte auch in Zukunft nicht nur mit unseren Bürgern diskutieren, sondern sie auch zur Mitarbeit einladen. Das gilt für den Masterplan in Ofden ebenso wie für das Forum mit den Studenten beim Ideenwettbewerb für die Innenstadt. Das gilt für die Weiterentwicklung unserer Stadtteile in der Fortführung unserer Stadtteilkonferenzen. Das gilt bei der Durchführung unserer zahlreichen Stadtevents und nicht zuletzt auch bei unserer Aktion Sauberes Alsdorf.

Hier hat sich unsere Arbeit besonders ausgezahlt und das sagt wirklich jeder: Alsdorf ist sauberer geworden, und da werden wir nicht locker lassen. Im Gegenteil: Wir wollen in den nächsten Jahren nicht nur sauber bleiben, sondern Alsdorf im wahrsten Sinne des Wortes erblühen lassen. Wir haben das mit wunderschönen Wildblumenwiesen und gut gestalteten Kreisverkehren begonnen, haben über einhundert Tulpenfelder in der ganzen Stadt angelegt und werden in diesem Bereich auch in den nächsten Jahren noch weitere bunte Akzente im ganzen Stadtgebiet setzen. Unser neues, unser modernes Image „Alsdorf voller Energie“, und das ist für mich besonders erfreulich, haben die Alsdorferinnen und Alsdorfer nicht nur selbst mit erarbeitet, im neuen Leitbild und dem daraus hervorgegangenen neuen Logo ̶ sie leben es auch. Wir haben uns gemeinsam eine neue Identität geschaffen, die es zu festigen und weiter zu entwickeln gilt, zum „neuen Alsdorf“.

Unsere Stadt ist voller Menschen, die sich aktiv in 400 Vereinen und Organisationen Tag für Tag einbringen und engagieren. Diesen Menschen müssen wir auch in der Zukunft ein guter Partner sein und ihnen die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, damit sie ihren Dienst für das Allgemeinwohl leisten können. Dafür kämpfen wir, dafür sichern wir auch die Einnahmen der Stadt, weil wir sonst diese Menschen allein lassen müssten, wenn es gar keine freiwilligen Leistungen mehr gäbe.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass „uns“ die Wählerinnen und Wähler auch für die nächsten 6 Jahre ihr Vertrauen geben. Mit „uns“ meine ich nicht nur mich und die Stadtverwaltung Alsdorf mit vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Damit meine ich vor allem Euch. Es ist schwer auszudrücken, wie dankbar ich bin, für Eure Treue und Unterstützung.

Ich habe eine Partei an meiner Seite, die kreativ Leitlinien setzt und ebenfalls mit den Bürgern im Dialog programmatisch Zielsetzungen erarbeitet. Diese SPD war immer da, wenn es darum ging, das, was wir beschließen mussten, auch den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber zu vertreten, in vielen Diskussionen, die weiß Gott nicht einfach waren in vielen Belangen. Lieber Hans-Peter (Thelen), Du hast hier als Stadtverbandsvorsitzender eine tolle Arbeit geleistet und ich bin froh, einen so loyalen Mann wie Dich an meiner Seite zu wissen und danke Dir von ganzem Herzen. Du bist ein Vollprofi in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, und das hilft uns sehr, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen. Dank gilt den Vorsitzenden und Vorständen in unseren Ortsvereinen und AGs bis hin zu den ganz wichtigen Leuten im Verteilerkreis und auch am Grill beim Sommerfest. Ihr seid diejenigen, die unsere Partei tragen, die uns in der Gesellschaft dieser Stadt fest verwurzeln.

Lieber Detlef Loosz, Dir gilt nicht weniger mein Dank, denn letztlich bist Du es, der mir immer wieder Sicherheit gibt, dass wir unsere gemeinsamen Pläne auch umsetzen können. Schon bei meiner Wahl warst Du es, der mir den nötigen Rückhalt bot, der immer loyal und tatkräftig an meiner Seite war. Du hast das als Fraktionsvorsitzender hervorragend auch in schwierigsten Zeiten mit Bravour fortgeführt. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du nach wie vor an meiner Seite stehst und ich wünsche mir ebenso herzlich, dass wir in der nächsten Legislaturperiode Seit an Seit so weiter machen können.

Das gilt für Euch alle, Ihr Fraktionäre, denn Ihr habt eine unwahrscheinliche Geschlossenheit gezeigt, da gab es kein Wanken und Schwanken, nicht in schwierigsten Situationen. Ihr habt stets zu mir gestanden. Natürlich haben wir oft gerungen, auch gestritten, diskutiert und offen Wahrheiten ausgesprochen. Genau so muss es sein, und letztlich haben uns immer wieder an unseren gemeinsamen Zielen orientiert und gemeinsame Wege gefunden.

Ich behaupte: Das, was wir gemeinsam, Partei, Fraktion und Bürgermeister, in dieser Legislaturperiode bewegt haben, hat in Alsdorf über viele Jahre so nicht mehr stattgefunden. Die Menschen nehmen sehr wohltuend zur Kenntnis, dass wir Geschlossenheit beweisen und uns einig sind in der Richtung, in die wir diese Stadt steuern. Die Menschen honorieren, dass wir sie nicht außen vor lassen sondern sie mitnehmen. „Endlich mal jemand der sich uns persönlich stellt“. Wie oft habe ich das bei meinen Stadtteilkonferenzen gehört! Ja, das machen wir in der Zukunft genau so weiter, denn damit haben wir Maßstäbe gesetzt ̶ und anders kann ich es nicht. Ich brauche das Feedback der Bevölkerung, meiner Partei und meiner Fraktion, um mir sicher eine Meinung bilden und dann entscheiden zu können. Ich brauche Euch alle, auch in der Zukunft, um dann diese Entscheidungen, die wir gemeinsam erarbeitet haben, auch verwirklichen zu können.

Um Alsdorf weiter voran bringen zu können brauche ich eine verlässliche Mehrheit im Rat, und dafür kämpfe ich. Dafür gehe ich gemeinsam mit Euch in die kommenden Wochen des Wahlkampfes, bei dem wir keine „Schlacht“ führen werden wie andere das ankündigen. Nein, wir bleiben unseren Prinzipien treu: Wir pinkeln keinen anderen an, wir werben für unsere Politik und unsere Vorstellungen von der Zukunft unserer Stadt.

Wir haben nicht nur eine Vision, sondern ganzheitliche Konzepte und klare Vorstellungen für das neue Alsdorf. Und dass wir diese auch verwirklichen können, das haben wir in den vergangenen Jahren zur Genüge bewiesen. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass die Alsdorferinnen und Alsdorfer uns weiterhin vertrauen werden. Die sehen nämlich, was wir in nur 4 Jahren alles geschafft haben.

Unsere Aufgabe ist es, sie an die Wahlurne zu bringen, ihnen klar zu machen, dass nichts von alleine kommt, dass nichts sicher ist, dass sie den Wahlzettel schon ausfüllen müssen, damit Alsdorf auch in den nächsten 6 Jahren auf einem guten Weg bleibt. Ich bin dabei und verspreche Euch, ich mache weiter mit ganzer Kraft, mit voller Energie, wenn Ihr das wollt. Lasst uns weiterhin in großer Geschlossenheit das neue Alsdorf gemeinsam gestalten.

Glückauf!

(Quelle: www.spd-alsdorf.de)

Dieser Beitrag wurde unter SPD Alsdorf veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.